Ein Kindergarten ohne Eltern, ist wie ein Kindergarten ohne Kinder.

Konzeption

Die PädagogInnen unserer Einrichtung lassen sich in ihrer Arbeit von Impulsen der Reggio-Pädagogik inspirieren und leiten. Jedes Kind wird geboren mit den Anlagen die Welt zu entdecken und zu erforschen. Es ist ein aktiver Konstrukteur seiner Entwicklung. Die PädagogInnen haben die wundervolle Aufgabe, die Kinder auf ihrem spannenden Weg zu begleiten.

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Räumlichkeiten

Da wir offen und ohne feste Gruppenräume arbeiten, sind unsere Räumlichkeiten nach bestimmten Funktionen ausgerichtet.Für unsere Kleinsten - die Nestgruppe - gibt es separate Räumlichkeiten. Diese bestehen aus einem Gruppenraum, einem Ruheraum und einem dazwischenliegenden Sanitärbereich. Diese Räumlichkeiten bieten zunächst die nötige Ruhe und Geborgenheit, die die Kinder bei dem Übergang in den Kindergarten benötigen. Von hier aus können sie nach und nach das restliche Kindergartengebäude erkunden. .

Es gibt einen Forscherraum, einen Bau- und Konstruktionsraum, einen Rollenspielraum mit großer Bühne, an den sich der Ruhe- und Entspannungsraum angliedert, und ein Atelier. Unsere zwei Speiseräume sind als offene Restaurants gestaltet und enthalten Küchenelemente, an denen sich die Kinder gemeinsam mit den PädagogInnen ausprobieren können.

Das Außengelände ist naturbelassen gestaltet. Ein Wasserspielplatz, Sandkästen, eine Rutsche und das Atrium laden zum Spielen ein, lassen aber noch genügend Freiraum für kreatives Spiel. Ein etwas abgeschirmter Sitzplatz für unsere Nachbarn aus dem Seniorenzentrum "Glück auf" öffnet unseren Kindergarten an einer weiteren Stelle zum Gemeinwesen und bietet Kindern und Senioren eine Schnittstelle im benachbarten Lebensraum.

Eingewöhnung

DieIn ihrem Leben müssen Kinder die verschiedensten Übergänge meistern. Diese können sowohl eine Chance, als auch ein Risiko darstellen. Entscheidend ist die Zusammenarbeit und Abstimmung aller am jeweiligen Übergang beteiligten Perseonen. Damit emotionale Belastungen und gesundheitliche Einschränkungen vermieden werden, müssen die Übergänge sorgfältig und verantwortungsvoll begleitet werden.

Die ersten Übergangssituationen erleben Kinder zumeist in Zusammenhang mit der Kindertageseinrichtung. Hier machen viele den ersten Schritt aus dem häuslichen Umfeld in eine gesellschaftliche Institution.

Damit die Kinder gestärkt aus diesem Übergang hervorgehen können, liegt uns die Eingewöhnung in unsere Einrichtung besonders am Herzen.

Wir haben uns entschlossen nach dem Berliner Eingewöhnungsmodell zu arbeiten.

Grundphase: Die Mutter oder der Vater kommen mit dem Kind zusammen in die Einrichtung, sie bleiben ca. 1 Stunde zusammen im Gruppenraum. Sie sind dabei eher passiv und sind als sicherer Hafen anwesend, wenn Ihr Kind Nähe sucht. Danach nehmen Sie ihr Kind wieder mit nach Hause. In den ersten drei Tagen erfolgt KEIN Trennungsversuch!

Erster Trennungsversuch: Einige Minuten nach der Ankunft im Gruppenraum verabschiedet sich die Mutter/der Vater vom Kind. Sie verlassen den Raum und bleiben in der Nähe.

Hier erfolgt eine intensive Beobachtung der Reaktion des Kindes. Auf dieser Basis entscheiden wir gemeinsam mit Ihnen, ob wir in die nächste Phase übergehen können.

Stabilisierungsphase: Je nachdem wie das Kind die ersten Trennungsversuche verkraftet, wird sich dann für eine kürzere oder längere Eingewöhnungszeit entschieden.

Nur wenn das Kind am 4. Tag gelassen auf die Trennung reagiert, kann die Trennungszeit ausgedehnt werden.

Eingewöhnungszeit: Die Zeiträume ohne Mutter/Vater in der Gruppe werden vergrößert. Mutter/Vater bleibt in der Einrichtung. (ca. 6 Tage)

Schlussphase: Die Mutter/der Vater hält sich nicht mehr in der Einrichtung auf, ist jedoch jederzeit erreichbar, falls die Tragfähigkeit der neuen Beziehung zur Erzieherin noch nicht ausreicht, um das Kind in besonderen Fällen aufzufangen.

Akzeptiert das Kind seine(n) Erzieher(in) als sicheren Hafen, kann die begleitete Eingewöhnungsphase beendet werden.

Versorgung

Die Mahlzeiten werden bei uns in einem freundlichen, ansprechenden Ambiente in zwei Kinderrestaurants angeboten. Die positive Essatmosphäre, die so entsteht, schafft Raum für Gespräche, zum Informationsaustausch und zum Genuss der Mahlzeiten. Die pädagogischen Fachkräfte nehmen an allen Mahlzeiten teil. Sie begleiten die Esssituation professionell, nehmen die Vorbildfunktion ein, vermitteln Fertigkeiten und erklären unbekannte Speisen und Lebensmittel.

In unserem Haus gibt es jeden Tag ein offenes Frühstück in Form eines Buffets. Dieses wird von unserer Küchenfee hergerichtet. Die Kinder decken ihr Geschirr eigenverantwortlich auf und wieder ab.

Da die kleineren Kinder noch mehr Ruhe, Struktur und Hilfestellung bei der Einnahme ihres Frühstücks benötigen, essen die Kinder der Nestgruppe gemeinsam mit ihren PädagogInnen zu einer festen Zeit.

Das Mittagessen wird aus der Großküche K12 aus Nordhausen geliefert und zu zwei verschiedenen Zeiten für die Kinder hergerichtet. Die Kinder können sich ihre Portion selbstbestimmt auf den Teller legen und sich allein eine Nachspeise holen.

Getränke, wie Wasser und ungesüßte Früchte- und Kräutertees, stehen den Kindern jederzeit in den Kinderrestaurants zur Verfügung.

Bei der Speiseplanung werden kulturspezifische und regionale Essgewohnheiten, sowie religiöse Aspekte und die Wünsche und Anregungen der Kinder berücksichtigt. Auch Allergien und Lebensmittelunverträglichkeiten werden beachtet. Im Aufnahmegespräch mit den Eltern werden diese Aspekte angesprochen und, wenn nötig, wird eine besondere Speiseform nach ärztlicher Bescheinigung oder ausdrücklichem Wunsch der Eltern abgestimmt. Ein Informationsblatt zur Allergie des Kindes wird gut sichtbar für alle betreuenden und verantwortlichen Personen aufgehängt.

 

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Kontakt

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Anschrift

Gartenkinder Bleicherode
Gartenstraße 5
99752 Bleicherode

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Susanne Linsel
Frau Susanne Linsel